Hiv menschen kennenlernen

FRAG EINEN HIV-POSITIVEN: Wer hat dich angesteckt? (FRAG EIN KLISCHEE)

Hilfreich ist es, wenn du dich selber schon ein bisschen an die neue Situation gewöhnt und dich informiert hast. Ängste deiner Angehörigen vor Krankheit und Tod lassen sich zum Beispiel besser zerstreuen, wenn du berichten kannst, dass HIV heute eine gut behandelbare chronische Krankheit ist.


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Mit den Eltern über HIV zu sprechen, ist wirklich nicht so einfach: Aus Angst um ihr Kind reagieren sie oft besonders emotional. Wenn es ohnehin Spannungen zwischen dir und ihnen gibt — zum Beispiel weil du schwul bist oder Drogen konsumierst — macht das die Sache nicht einfacher. Nur du selber kannst abschätzen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Vielleicht hast du einen guten Freund oder eine gute Freundin, die du zuerst einweihen möchtest, damit du dich bei diesem Schritt nicht alleine fühlst. Vielleicht kann auch dein Partner oder deine Partnerin dich unterstützen. Vielleicht haben auch deine Eltern das Bedürfnis nach Unterstützung durch Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden oder befunden haben wie sie jetzt.

Dein Partner oder deine Partnerin wird wahrscheinlich als einer der ersten von deiner Infektion erfahren.

Effektive Partnervermittlung und Partnersuche für Menschen mit HIV und AIDS

Eine so gravierende Veränderung lässt sich nicht lange verschweigen, und das wäre sicherlich auch eine Belastung für die Beziehung. Du musst damit rechnen, dass dein Partner Angst bekommt, sich auch infiziert zu haben. Zugleich ist er oder sie vermutlich der Mensch, der dir am besten zur Seite stehen kann.

Es kann sehr hilfreich sein, wenn du dir vor dem Gespräch mit deinem Partner überlegst, welche Fragen aufkommen können. So kannst du dir entsprechende Informationen besorgen. Ihr könnt dann gemeinsam einschätzen, ob es Infektionsrisiken gegeben hat und überlegen, wie ihr in eurer Beziehung mit der HIV -Infektion umgehen könnt, zum Beispiel beim Sex. Erste Dates laufen selten so gut wie dieses. Ich mache unbeholfene Witze und sie kann darüber lachen.

Wir teilen Tapas und müssen uns nur in die Augen gucken, um zu wissen, wie der Abend weitergeht: Ich spüre: Alles läuft, wie es laufen soll. Wie bei allen Dates, von denen man sich wünscht, dass sie niemals enden, muss jetzt die eine Frage kommen: Zu ihr oder zu mir? Für mich ist das der Zeitpunkt für eine andere Frage: Sag ich es ihr? Es, das ist das Virus , das sich vor gut vier Jahren in meinem Körper eingenistet hat. Ich bin auch: Ich lasse von ihr ab, atme schwer.

Lege ihre Hand in meine. Wie oft habe ich diesen Moment erlebt: Unzählige Dates hatte ich seit diesem Tag im Januar vor vier Jahren und nie wieder waren die Dates so wie davor.

Aids: Warum sich Menschen freiwillig mit HIV anstecken - WELT

Ich präge mir ihr Gesicht ein, ihren Ausdruck. Darin liegt Ausgelassenheit und vorfreudige Erwartung. Wenn ich es jetzt sage, sehe ich dieses Gesicht so zum letzten Mal. In meinem Kopf spielt sich die Diskussion ab, die ich schon Tausende Mal geführt habe.

Wenn ich es jetzt sage, sehe ich dieses Gesicht so zum letzten Mal.

Mit mir selbst und mit Freunden. Rechtlich ist die Lage klar: Eine Verpflichtung, den anderen zu schützen, gibt es schon. Jemanden anderen gar bewusst anzustecken, wäre Körperverletzung. Bei mir ist es anders. Denn ich übernehme die Verantwortung für meinen Virus. Jeden Tag schlucke ich Pillen, gehe zum Arzt, lasse Blutwerte kontrollieren und halte das Virus klein. Online-Datingportale gibt es zuhauf. Es gibt sogar welche, die sich speziell an Menschen mit HIV richten. Was bieten solche Singlebörsen? Warum und von wem werden sie genutzt? Frauke Oppenberg hat mit Usern und Betreibern gesprochen.

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Damals hatte sie noch einen Mann und mit ihm zwei Kinder. Ihr beschauliches Leben in einem kleinen Ort in Rheinland-Pfalz war aber gerade ordentlich aus den Fugen geraten.

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Als Krankenschwester wusste Lisa, was diese Diagnose bedeutet. Dass sie sich weigerten, Blut von Positiven abzunehmen zum Beispiel. Sie brauchte Unterstützung, doch ihren Freunden wollte sie sich nicht anvertrauen. Also suchte sie im Internet nach Hilfe und wurde ausgerechnet bei einer Online-Singlebörse fündig. Die mir gesagt haben: Das Leben hört jetzt nicht auf. Ihr Macher Thomas hat sich an sozialen Netzwerken orientiert, als er die Seite im vergangenen Jahr grundlegend umgebaut hat.

In Gruppenchats werden neueste Forschungsergebnisse erklärt, Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken ausgetauscht, Behandlungsarten oder der optimale Therapiebeginn diskutiert.